Gedanken // Die Sache mit dem glücklich sein

Ich denke jeder von uns kommt immer wieder an einen Punkt in seinem Leben, an dem er einiges hinterfragt. Wo stehe ich gerade? War das mein Plan? Bin ich glücklich? Mache ich alles richtig?
Als ich noch keine Mutter war, haben mich diese Gedanken ehrlich gesagt nicht wirklich oft heimgesucht, doch seit Finn auf der Welt ist, kommen die Gedanken regelmäßig.
Mein Plan vom Leben war ein anderer { hier zu lesen! }
Manchmal schreibt das Leben eben seine eigene Geschichte und wir müssen lernen damit klarzukommen, es so anzunehmen. Es gibt einfach Dinge die man nicht ändern kann! Allerdings gibt es auch genug Situationen im Leben die wir ändern können. Einer meiner Lieblingssätze ist

„Jeder ist seines Glückes Schmid„

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Ich weiß, dass es oft viel Mut bedarf eine Situation zu ändern. Wenn ich allerdings jeden Tag zur Arbeit fahre obwohl ich z.B. mit den Kollegen überhaupt nicht kann oder mir die Arbeit absolut kein Spaß macht, dann muss ich etwas ändern.
Wenn ich mit einer Person seit Jahren befreunden bin aber immer wieder das Gefühl haben, dass nur ich in diese Freundschaft investiere, dann muss ich diese Person ziehen lassen, denn sie tut mir nicht gut.

„Das Leben ist wie ein Zug, Menschen kommen und gehen„

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Mit einem Kind ändert sich einfach alles. Der Alltag, die Freundschaften und das ICH. Es gibt Zeiten, da bekomme ich alles gut unter einen Hut und dann gibt es wieder Zeiten, da weiß ich nicht wie ich alles schaffen soll. Mein Kind, die Arbeit, Haushalt, Ehrenämter und dann gibt es ja auch noch einen Mann an meiner Seite. Früher habe ich einfach weiter gemacht, immer weiter. Ich habe die Stimme in mir genau gehört, doch ich habe sie ignoriert. Bis ich 2014 einen Burn Out hatte. Mein Körper schrie laut nach Hilfe. Ohne den Mann und meine Familie hätte ich den Weg niemals so schnell aus der Hölle geschafft.

„Mehr ICH bedeutet nicht, weniger WIR„

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Seit diesem Zeitpunkt merke ich sofort, wenn alles zuviel wird und ich versuche etwas zu ändern. Ich bin sensibler geworden, wenn die Grenze einmal überschritten ist, dann übersteigt man sich schneller. Eins habe ich aus dieser Extremsituation gelernt, wenn ICH nicht glücklich bin, wenn ICH nicht zufrieden bin wie können es die Menschen um mich dann sein? Ich denke um eine gute Mutter zu sein, musst du erstmal gut zu dir selber sein. Heute bin ich um einiges egoistischer als früher. Ich mach auch mal was für mich, ich gönne mir mal was. Ich lasse die Wäsche mal liegen und setze mich mit einer Tasse Kaffee auf den Balkon. Wenn meine 2 Männer beim Fußball sind, dann setze ich mich auf die Couch und surfe im Internet und schau mir schöne Dinge an. Diese Zeit brauche ich für mich. Dann bin ich glücklich, dann kann ich auch die Menschen um mich herum glücklich machen.

Seit gut zu euch!

*Eure Michelle

 

 

3 Kommentare

  1. Ich lieb deinen Blog , (und deine Instagrambilder )du schreibst so schön…so vertraut…man hat das Gefühl dich zu kennen. Danke das du uns an deinem Leben teil haben lässt und mach weiter so

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